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Mercedes-Pilot Michael Schumacher gewann in seiner Karriere 91 Formel-1-Rennen © imago

Der Rekord-Champ hält die Konkurrenz am zweiten Tag in Jerez auf Distanz. Schumi profitiert allerdings vom alten Diffusorsystem.

Jerez - Weltmeister Sebastian Vettel darf sich auf sein neues Auto freuen: Red-Bull-Teamkollege Mark Webber war mit dem neuen RB8 beim zweiten Testtag in Jerez schnellster Neuwagen-Pilot.

Die Zeit des Australiers am Mittwoch in Jerez wurde nur von Rekordweltmeister Michael Schumacher unterboten, der aber noch im Mercedes-Auslaufmodell des Vorjahres quasi außer Konkurrenz unterwegs war. (SERVICE: Alle Resultate aus Jerez)

Das alte Auto hat vor allem durch den für 2012 verbotenen angeströmten Diffusor Vorteile gegenüber den aktuellen Modellen.

Der neue Silberpfeil feiert erst beim zweiten Test am 21. Februar in Barcelona Premiere. (DATENCENTER: Der Rennkalender 2012)

Vorfreude bei Schumi

"Dass wir noch ein altes Auto haben und damit ein Diffusorsystem, das in diesem Jahr nicht erlaubt ist, ist keine Frage", meinte Schumacher:

"Was dann das neue Auto zeigen wird und wo wir dann im Vergleich stehen, das ist die interessante Frage für uns alle. Ich freue mich, beim nächsten Test unter gleichen Voraussetzungen antreten zu können."

Webber lag rund eine Sekunde vor dem insgesamt fünftplatzierten Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen, der bei seinem Comeback am Dienstag im Lotus die erste Bestzeit des Jahres geholt hatte.

Ferrari-Pilot Felipe Massa und Vize-Weltmeister Jenson Button begnügten sich wie am Vortag als Siebter und Achter wieder mit Plätze im hinteren Feld.

Vettel auf Namenssuche

Vettel, der am Mittwochnachmittag in Jerez ankam, steigt dann am Donnerstag erstmals in seine neue "Lady", für die noch ein passender Name gesucht wird.

[kaltura id="0_k5ws7pdc" class="full_size" title="Vettel erkl rt den neuen Boliden"]

Allerdings sind bei ihm schon zahlreiche Fan-Vorschläge eingegangen. Die Liste reicht dabei von Red Rose über Mighty Medusa bis zu Sexy Sylvie.

Einige Fans erklären auch, warum sie bestimmte Namen vorschlagen.

So soll beispielsweise Lanky Lucille ("Schmächtige Lucille") Beatles-Fan Vettel an den Pilzkopf-Song Lucille erinnern.

Macht "Jazzy Jane" das Rennen?

Ein Vorschlag lautete "Jazzy Jane" ("Tolle Jane"), der Ideengeber begründet dies damit, dass nach dem Alphabet nach "Luscious Liz" und "Kinky Kylie" (Vettels Weltmeister-Autos von 2010 und 2011) jetzt ein Auto mit dem Anfangsbuchstaben "J" folgen müsse.

Vettel hatte am Montag bei der Online-Präsentation des neuen RB8 zugegeben, dass er noch keinen Namen für seinen neuen Renner habe, und sein Geständnis mit einer unmissverständlichen Aufforderung an seine Anhänger verbunden.

"Jegliche Bewerbungen sind willkommen", hatte der Red-Bull-Star gesagt - die Botschaft ist angekommen.

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