Michael Schumacher hat an seinem insgesamt dritten Testtag vor dem Comeback in der Formel 1 vor allem Fleißkärtchen gesammelt. Der Rekord-Weltmeister drehte bei den offiziellen Tests am Donnerstag in Jerez 124 Runden und damit die zweitmeisten aller Fahrer nach Ferrari-Neuzugang Fernando Alonso (129).

Schumacher blieb bei seinem schnellsten Umlauf allerdings 0,156 Sekunden über der von seinem Teamkollegen Nico Rosberg am Mittwoch erzielten Bestzeit im Regen. Schumachers Mercedes wurde zudem bei einer leichten Kollision mit Kamui Kobayashi am Seitenkasten leicht beschädigt.

Der Japaner im neuen Sauber-Ferrari war am Donnerstag überraschend der schnellste Pilot vor dem französischen Toro-Rosso-Fahrer Sebastien Buemi, Weltmeister Jenson Button (McLaren) und dem deutschen Formel-1-Neuling Nico Hülkenberg. Der GP2-Champion aus Emmerich musste zwischenzeitlich wegen eines Hydraulikschadens allerdings abgeschleppt werden.

"Es war nur ein kleines technisches Problem, aber nichts, weswegen man sich Sorgen machen müsste", sagte der Williams-Pilot. Vize-Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) war am Donnerstag wie Rosberg nicht im Einsatz und wird erst am Freitag erstmals in seinem neuen Auto auf die Strecke gehen.

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