Sebastian Vettels erster Tag im neuen Red Bull ist buchstäblich ins Wasser gefallen.

Bei den Testfahrten im spanischen Jerez hat es am Freitag fast den kompletten Tag heftig geregnet, sodass der Vize-Weltmeister aus Heppenheim nur bedingt Erkenntnisse über seinen neuen Dienstwagen sammeln konnte.

An den ersten beiden Tagen nach der Präsentation des RB6 am Mittwoch hatte Vettels australischer Teamkollege Mark Webber im Auto gesessen.

Zum Abschluss am Samstag ist aber erneut Vettel an der Reihe und wird dann auch auf Formel-1-Rückkehrer Michael Schumacher im Mercedes treffen.

Insgesamt fuhr Vettel am Freitag im Red-Bull-Renault 59 Runden und landete am Ende in der Zeitentabelle direkt hinter Ferrari-Pilot Felipe Massa (Brasilien) auf dem fünften Rang.

Damit war er zweitbester Deutscher hinter Adrian Sutil (Gräfelfing) im Force-India-Mercedes, der 48 Runden absolvierte und in seiner besten davon als Tagesdritter dreieinhalb Zehntelsekunden schneller war als Vettel.

Nico Rosberg (Wiesbaden) fuhr 53 Runden im Mercedes-Silberpfeil und wurde Siebter vor Rubens Barrichello (Brasilien) im Williams-Cosworth, der mit 120 Runden der mit Abstand fleißigste Fahrer des Tages war.

An der Spitze lagen am Freitag etwas überraschend gleich zwei Lokalmatadore.

Die Bestzeit markierte Jaime Alguersuari im Toro-Rosso-Ferrari vor seinem spanischen Landsmann Pedro de la Rosa im Sauber-Ferrari. Kaum zum Fahren kam erneut Timo Glocks Virgin-Team.

Nachdem am Donnerstag an Glocks Auto der Frontflügel weggeflogen war, fehlten beim Neueinsteiger einige Ersatzteile, sodass Glocks Teamkollege Lucas di Grassi (Brasilien) am Freitag nur acht Runden fahren konnte.

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