Nach seiner Bestzeit vom Mittwoch war Sebastian Vettel auch am Donnerstag bei den Testfahrten in Jerez der schnellste deutsche Formel-1-Pilot.

Der Vize-Weltmeister aus Heppenheim kam in seinem Red-Bull-Renault am weitgehend verregneten zweiten von vier Testtagen allerdings insgesamt nur auf die drittbeste Zeit hinter dem Brasilianer Rubens Barrichello im Williams, der mit 98 Runden auch der fleißigste Fahrer war, und Formel-1-Neuling Witali Petrov aus Russland im Renault Hinter Vettel auf Rang vier landete Nico Rosberg im Mercedes-Silberpfeil, der knapp vier Zehntelsekunden langsamer war als Vettel.

Timo Glock aus Wersau erlebte bei Formel-1-Neuling Virgin nach zuvor vielen Problemen erstmals einen positiveren Testtag. Der frühere Toyota-Pilot belegte unter zwölf Fahrern den achten Platz und war damit erstmals konkurrenzfähig. Er war dabei sogar mehr als eine Sekunde schneller als Ex-Weltmeister Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes.

Der Finne Heikki Kovalainen vom zweiten Neueinsteiger Lotus wurde Letzter. Aufgrund der großen Gewichtsunterschiede von bis zu 160 Kilogramm wegen der neuen, größeren Tanks sind die Testzeiten allerdings schwer miteinander vergleichbar.

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