Weltmeister Sebastian Vettel und Co. werden am Freitag und Samstag in Abu Dhabi erstmals die Reifen des künftigen Formel-1-Ausrüsters Pirelli testen.

Die Italiener stellen dafür insgesamt 384 Satz Reifen in zwei verschiedenen Mischungen zur Verfügung, nachdem man zuvor bei privaten Testfahrten mit Nick Heidfeld, Romain Grosjean und Pedro de la Rosa insgesamt 7000 Kilometer abgespult hatte.

Für Weltmeister Red Bull wird Vettel an beiden Testtagen im Auto sitzen, an denen jeweils vier Satz Reifen zur Verfügung stehen. Sein Teamkollege Mark Webber hat sich eine Auszeit genommen.

Beim Mercedes-Werksteam teilen sich Nico Rosberg, der am Freitag fährt, und Rekordweltmeister Michael Schumacher die Testarbeit auf, ebenso bei Ferrari Vize-Weltmeister Fernando Alonso und Felipe Massa.

Bei McLaren verzichten die beiden Stammpiloten Lewis Hamilton und Jenson Button auf die Runden in Abu Dhabi und überlassen Testfahrer und DTM-Pilot Gary Paffett die Arbeit.

Pirelli kehrt in der kommenden Saison nach 19 Jahren Abstinenz in die Formel 1 zurück, wo man zuletzt beim Australien-GP 1991 am Start war. Die Italiener haben vom Automobil-Weltverband FIA für die kommenden drei Jahre den Zuschlag als Alleinausrüster erhalten und treten die Nachfolge von Bridgestone an.

Insgesamt werden für die kommende Saison mit erstmals 20 Rennen rund 50.000 Satz Reifen benötigt.

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