Rekordweltmeister Michael Schumacher hat zum Abschluss der dreitägigen ersten Testfahrten des Jahres 110 Runden im neuen Mercedes-Silberpfeil gedreht, in der Zeitentabelle begnügte er sich aber mit dem neunten Platz.

Nach Meinung von Teamkollege Nico Rosberg ist das aber noch kein Grund zur Beunruhigung. "Es ist ein Auto, um Kilometer zu sammeln, und nicht, um schnell zu fahren. Wir sind mit der Abstimmung und den Teilen am Auto noch sehr weit davon weg, wo wir mal sein werden", sagte Rosberg: "Im Moment mache ich mir keine Sorgen."

Immerhin fuhr Schumacher am Donnerstag deutlich mehr Runden als er und Rosberg an den ersten beiden Tagen zusammen und äußerte sich danach ähnlich wie Rosberg.

"Die Zeiten sind im Moment wirklich nicht wichtig. Wenn man bedenkt, was sich im letzten Jahr bis zum ersten Rennen noch entwickelt hat, gebe ich auf die Zeiten nicht allzu viel", sagte der 42-Jährige.

Nach Weltmeister Sebastian Vettel im Red-Bull-Renault am ersten und Vize-Weltmeister Fernando Alonso (Spanien) im Ferrari am zweiten Testtag war zum Abschluss Renault-Pilot Robert Kubica (Polen) im neuen Renault der schnellste Mann.

Nur 57 Tausendstelsekunden dahinter kam Adrian Sutil auf Rang zwei, war aber bei der Tagesbestleistung von 117 Runden noch im an die neuen Regeln angepassten Vorjahresmodell von Force India unterwegs.

Zweitschnellster "Neuwagen"-Pilot war Vettels Teamkollege Mark Webber (Australien) auf Rang vier vor Ferrari-Pilot Felipe Massa (Brasilien), der am Morgen noch für den ersten kapitalen

Motorschaden der neuen Saison gesorgt hatte.

Auf Platz sechs landete nach 114 Runden Timo Glock im alten Virgin-Cosworth.

Die neue Saison beginnt am 13. März in Bahrain. Die nächsten Testfahrten stehen vom 10. bis 13. Februar in Jerez in Südspanien auf dem Programm.

Als letztes der Top-Teams stellt McLaren am Freitag in Berlin sein neues Auto vor.

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