Drei Wochen vor dem geplanten Saisonstart in Bahrain stand die neuerliche Tagesbestzeit von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel im Schatten der anhaltend blutigen Unruhen im Nahen Osten.

Auch am zweiten Tag der Testfahrten in Barcelona dreht sich im Formel-1-Zirkus fast alles um die politische Krise in dem Königreich.

Noch sind die Testfahrten (3. bis 6. März) und der Saisonauftakt der Königsklasse am 13. März in Bahrain nicht abgesagt.

Die Chancen auf eine Austragung werden jedoch immer geringer. Am Montag wollen die Verantwortlichen der Formel 1 eine Entscheidung treffen.

"Wir sollten warten und am Wochenende genau hinschauen, ob sich etwas verändert", sagte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. Das Auswärtige Amt rät momentan angesichts der aktuellen Zuspitzung der Lage von nicht notwendigen Reisen nach Bahrain ab.

Am Samstag war Vettel wie schon tags zuvor im Red-Bull-Renault mit 1:23.315 Minuten der Schnellste auf dem Circuit de Catalunya.

Der Heppenheimer, der eine Sekunde schneller war als am Freitag, simulierte am Nachmittag einen Renneinsatz. Zweiter wurde etwas überraschend der spanische Lokalmatador Jaime Alguersuari im Toro-Rosso-Ferrari vor seinem Landsmann Fernando Alonso (Ferrari).

Virgin-Pilot Timo Glock haderte mit seiner Hinterradaufhängung und musste sich mit dem 13. Platz zufrieden geben.

Im Mercedes-Silberpfeil fuhr Nico Rosberg auf Rang sieben und war damit langsamer als Nick Heidfeld (5.) im Renault. Die Tests in der katalanischen Metropole dauern noch bis Montag.

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