Rekordweltmeister Michael Schumacher hat beim ersten Einsatz vieler neuer Teile für den Mercedes-Silberpfeil deutlichen Aufwärtstrend gezeigt.

Bei den Testfahrten in Barcelona kam der 42-Jährige auf den fünften Platz und war nur vier Zehntelsekunden langsamer als der drittplatzierte Mark Webber im Red-Bull-Renault.

"Wir hatten einen sehr produktiven Tag und haben eine ordentliche Zahl Kilometer zurückgelegt. Wir konnten viele Dinge am Auto mit dem neuen Update-Paket checken und überprüfen. Meine ersten Eindrücke sind sicherlich positiv", meinte Schumacher: "Wir haben bei den vorherigen Tests hart an der Zuverlässigkeit gearbeitet und unsere Priorität liegt jetzt auf der Feinabstimmung des Autos. Das war heute ziemlich erfolgreich."

Schumacher wird am Freitag noch einmal im Auto sitzen, Teamkollege Nico Rosberg zum Abschluss dann noch einmal am Samstag.

Danach geht es zum Saisonstart am 27. März nach Melbourne, weitere Testfahrten sind während der Saison dann nicht mehr erlaubt. Red Bull hat am Freitag schon seinen letzten Testtag, dann wird noch einmal Weltmeister Sebastian Vettel am Steuer sitzen.

Neben dem mexikanischen Neuling Sergio Perez, der im Sauber-Ferrari ein Qualifying simuliert hatte und dadurch etwas überraschend die Tagesbestzeit markierte, war vor allem Felipe Massa im Ferrari stark.

Der Brasilianer fuhr die zweitbeste Zeit und mit 132 Runden mit Abstand die meisten Kilometer. Hinter Schumacher landete auf Rang sechs Nick Heidfeld im Renault, der nach seiner Erkältung wieder einen halben Tag im Auto saß.

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