Pünktlich zum Testabschluss hat der Mercedes-Silberpfeil mit Rekordweltmeister Michael Schumacher richtig Fahrt aufgenommen.

Bei seinem letzten Einsatz vor dem Saisonstart am 27. März in Australien überraschte der Rekordweltmeister im erstmals mit allen Verbesserungen ausgestatteten Mercedes am Vormittag mit der bis dahin schnellsten Zeit der zwei Testwochen in Barcelona.

Mercedes-Sportchef Norbert Haug war entsprechend zufrieden, aber noch zurückhaltend. "Favoriten sind wir deshalb aber jetzt noch lange nicht", sagte Haug: "Ich sehe uns noch nicht als Siegesaspirant. Aber was nicht ist soll noch - und wird noch - werden. Das dauert wohl aber noch 'ne Weile." Träumen sei allerdings erlaubt, so Haug.

Mercedes-Teamchef Ross Brawn war ganz bewusst mit einem "primitiven Auto", wie es Schumachers Teamkollege Nico Rosberg bezeichnet hatte, in die ersten Tests gegangen und hatte sich alle neuen Ideen ganz bis zum Schluss aufgespart.

"Unsere internen Berechnung nach dem letzten Windkanaltest am Mittwoch mit unserem neuesten technischen Stand hatte für Barcelona eine solche Rundenzeit ergeben. Aber rechnen ist eines, fahren das andere", meinte Haug: "Ein gutes Zeichen, dass die Kalkulation präzise war."

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