Das Stefan-Team des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic hofft weiter auf einen Startplatz als Nachrücker für die Formel-1-Saison 2010. Eine Aufnahme als 14. Team dagegen strebe sein Rennstall im Moment nicht an, erklärte Stefanovic in einem Interview mit der Webseite 422race.com.

Zudem wollte er eine abgeblich geplante Verpflichtung von Ralf Schumacher als Fahrer nicht bestätigen. "Wir sind in Gesprächen, haben die Angelegenheit aber noch nicht komplett aussortiert. Wir sind aber kurz vor einer Entscheidung und einer offiziellen Bekanntgabe", sagte der Serbe zur Fahrerfrage.

"Viele Fahrer stehen auf unserer Liste, wir werden aber im Moment noch nichts bekanntgeben, außer dass ein Fahrer ein Japaner sein wird." Neben Schumacher wurde auch Toyota-Schützling Kazuki Nakajima gehandelt, der zuletzt bei Williams fuhr.

Stefanovic hat sich von Formel-1-Aussteiger Toyota die Rechte an deren Autos gesichert. Das erste Fahrzeug sei bereits fertig, das zweite werde bald folgen, sagte Stefanovic. Erste Testfahrten sollen in der kommenden Woche vom 25. bis 28. Februar in Portimao in Portugal stattfinden.

Aufgrund des Abkommens mit Toyota gebe es keinerlei Absicht, vom in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Neuling Campos die Rechte an deren vom italienischen Spezialisten Dallara entwickelten Auto zu erwerben.

Stefanovic hofft, dass entweder Campos oder das USF1-Team aus den USA es nicht schaffen, wie geplant beim ersten Rennen am 14. März in Bahrain an den Start zu gehen, und ist in Kontakt mit Präsident Jean Todt vom Automobil-Weltverband FIA sowie Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone.

Ecclestone hatte sich in Interviews schon für das Stefan-Team stark gemacht. "Ecclestone unterstützt, was gut für den Sport ist", meinte der Serbe.

Als zusätzliches 14. Team aufgenommen zu werden, "ist nicht unsere Absicht. Danach fragen wir im Moment nicht und das forcieren wir nicht", sagte Stefanovic: "Wenn das ohne unser Zutun passiert, wäre das aber kein Problem. Dann wären wir auch glücklich."

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