Formel-1-Boss Bernie Ecclestone freut sich über die Rückkehr von Michael Schumacher, wäre er selbst noch Teamchef in seinem PS-Zirkus, würde er dem siebenmaligen Weltmeister allerdings "Kronprinz" Sebastian Vettel vorziehen.

"Wir wissen nicht, wie lang Michael das tun will, was er tun will. Sebastian wird so lang da sein, bis er alles erledigt hat, hoffentlich so lang wie Michael jetzt. Ich bin ein großer Fan von ihm", sagte der 79 Jahre alte Brite dem Magazin Red Bulletin.

Den 41 Jahre alten Rückkehrer Schumacher empfängt Ecclestone dennoch mit offenen Armen. "Der Hype um Michael war groß, und das ist auch logisch, weil er so ein Superstar ist", sagte der Brite: "Die Gefahr, die ich sehe, ist die riesige Erwartungshaltung, die sich zum Saisonstart hin noch steigern wird.

Einerseits ist das natürlich gut. Auf der anderen Seite lässt das den Faktor Auto unberücksichtigt." Die Testfahrten vor Saisonbeginn seien wenig aussagekräftig, sagte Ecclestone: "Im richtigen Auto können viele Weltmeister werden. Aber wer das richtige Auto hat, kann man erst nach zwei, drei Rennen sagen."

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