USF1 kapituliert - die Formel-1-Weltmeisterschaft startet am 14. März in Bahrain nur mit zwölf Teams in die Saison.

Kurz nachdem der finanziell angeschlagene amerikanische Rennstall USF1 seinen Verzicht auf die diesjährige WM-Saison mitgeteilt hatte, ließ der Automobil-Weltverband FIA am Mittwochabend verlauten, dass für USF1 kein Team nachrücken wird.

"Wir haben verschiedene Optionen diskutiert", hieß es in dem Statement:

"Aber es ist in diesem späten Stadium für ein Ersatzteam nicht mehr möglich, doch noch teilzunehmen."

Damit haben sich die Hoffnungen des Stefan-GP-Teams auf den Einstieg in die Formel 1 zerschlagen.

Der Rennstall des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic, der sich die Rechte an den Autos von Formel-1-Aussteiger Toyota gesichert hat, hatte zuletzt mehrfach Bereitschaft signalisiert, auch kurzfristig für ein ausfallendes Team einzuspringen.

Als Fahrer hätte Stefanovic, der auch mit Ralf Schumacher gesprochen haben soll, womöglich den Kanadier Jaques Villeneuve wieder mit in den WM-Zirkus gebracht. Mit dem Weltmeister von 1997 stünde man kurz vor einem Vertragsabschluss, sagte Stefanovic zuletzt.

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