Der frühere Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve hat enttäuscht auf die Absage an das serbische Stefan-Team für die Saison 2010 reagiert. "Natürlich ist das enttäuschend, denn das Auto und das Team sahen vielversprechend aus", sagte der Kanadier, der gerne in die Königsklasse zurückgekehrt wäre: "Aber wir wussten, dass es ohne Startplatz ein Risiko war. Deshalb ist es nicht überraschend, aber eben enttäuschend."

Das Team des serbischen Geschäftsmannes Zoran Stefanovic hatte sich die Rechte an den Autos von Formel-1-Aussteiger Toyota gesichert und auf einen Platz als Nachrücker gehofft, falls andere Neulinge nicht rechtzeitig fertig würden.

Obwohl aber das USF1-Team aus Amerika am Mittwoch seinen Start-Verzicht verkündet hatte, ließ der Automobil-Weltverband FIA das Stefan-Team nicht nachrücken, sondern beließ es bei 12 statt ursprünglich geplanten 13 Teams.

Seine Rückkehr in die Formel 1 hat Villeneuve, der Weltmeister von 1997, aber noch nicht abgeschrieben. "Wer weiß, vielleicht gibt es noch einige Fahrerwechsel während des Jahres", sagte der 38-Jährige: "Und dann ist da ja auch noch 2011."

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