Das frühere GP2-Team Durango hat sich beim Automobil-Weltverband FIA für den offenen 13. Platz im Formel-1-Feld der Saison 2011 beworben.

Nach finanziellen Problemen hatte der Rennstall in dieser Saison noch auf den Start in der GP2-Serie, dem Unterbau zur Formel 1, verzichtet. "Nach all dem, was in der vorigen Saison falsch gelaufen ist, haben wir unser Bestes getan, um neue Partner für unsere Renn-Aktivitäten zu finden", erklärte Teamgründer Ivone Pinton: "Es hat nicht lange gedauert, um zu merken, dass sich das Interesse nur um die Formel 1 dreht und um nichts anderes. Also haben wir in diese Richtung gearbeitet."

Man habe Unterstützung von zwei großen internationalen Gruppen und wolle nach Jahren der Förderung talentierter Fahrer jetzt selbst als Team an der Spitze des Motorsports dabei sein.

Für 2010 hatte die FIA das Formel-1-Feld von 10 auf 13 Teams erweitert. Von vier in einem Auswahlverfahren ermittelten Neulingen haben nur Lotus und Virgin ohne größere finanzielle Probleme den Einstieg geschafft, Campos erst nach einem Besitzerwechsel und der Umbenennung in Hispania.

Der US-Rennstall USF1 dagegen musste nach finanziellen Schwierigkeiten passen, der Platz der Amerikaner blieb leer und wurde von der FIA für 2011 neu ausgeschrieben, einschließlich eines weiteren Platzes für einen Nachrücker. Einen kurzfristigen Einstieg des serbischen Stefan-Teams, das die Autos von Aussteiger Toyota nutzen wollte, für 2010 hatte der Weltverband abgelehnt.

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