Michael Schumachers Rückstand von sieben Zehntelsekunden auf seinen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg ist nicht darauf zurückzuführen, dass Rosberg in der Qualifikation für den Großen Preis von China - wie zunächst von Schumacher vermutet - auf den alten Heckflügel zurückgegriffen hatte.

Das hatte der 41-Jährige zunächst als Grund genannt, sich später am Abend aber korrigieren müssen.

"In unseren Meetings hatte ich verstanden, dass Nico den anderen Flügel verwenden würde, aber das war dann nicht der Fall, was ich aber nicht wusste", sagte Schumacher.

Stattdessen hatte auch Rosberg den neu entwickelten Flügel verwendet und bezeichnete ihn als wirklichen Fortschritt.

Er habe lediglich nach dem Vormittagstraining mal darüber nachgedacht, das alte Modell zu verwenden, sich dann aber dagegen entschieden, sagte Rosberg.

Warum Schumacher, der nur auf Startplatz neun fuhr, so viel langsamer war als sein immerhin viertplatzierter Teamkollege war ihm angesichts der gleichen technischen Voraussetzungen ebenso ein Rätsel wie nach einer ersten kurzen Analyse seinem Teamchef Ross Brawn.

Er komme aus langsamen Kurven "nicht richtig raus", meinte Schumacher. Da seine Abstimmung "ziemlich identisch" mit der von Rosbergs Auto sei, müsse das Problem wohl bei ihm liegen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel