Mercedes wird keinen Einspruch gegen die Bestrafung von Michael Schumacher beim Großen Preis von Monaco einlegen. Das teilte der Formel-1-Rennstall mit. "Im Sinne des Sports erachten wir diese Entscheidung für richtig. Ergebnisse lange nachzuverhandeln ist in diesem Fall nicht zielführend", erklärte Motorsportchef Norbert Haug.

Dennoch verteidigte Haug die Entscheidung, seinen Piloten freie Hand für Überholmanöver gegeben zu haben. "Wir waren wie viele externe Beobachter der Ansicht, dass "Strecke frei" und "Grün" das Kommando zum Angriff auf der Strecke ist", sagt der 57-Jährige. Das Thema sei damit aber abgeschlossen: "Nun zählt das nächste und nicht das letzte Rennen."

Schumacher hatte nach einer Safety-Car-Phase kurz vor dem Ziel seinen früheren Titelrivalen Fernando Alonso in der letzten Kurve überholt, dafür aber später eine 20-Sekunden-Strafe erhalten.

Dadurch fiel der Rekordweltmeister vom sechsten auf den zwölften Platz zurück.

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