Der frühere Formel-1-Pilot J.J. Lehto muss nach seinem fatalen Bootsunfall in der vergangenen Woche möglicherweise mit einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung rechnen.

Der 44-Jährige, ehemals bei Benetton Teamkollege von Michael Schumacher, hatte in seiner finnischen Heimat aus bislang noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorboot verloren und war danach gegen einen Brückenpfeiler gekracht. Ein mitreisender Freund war bei dem Unfall ums Leben gekommen, Lehto hatte sich mit Kopfverletzungen und Rippenbrüchen an Land gerettet.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut finnischer Zeitungen soll Alkohol im Spiel gewesen sein. Zudem steht angeblich noch der Verdacht der Geschwindigkeitsübertretung in dem schmalen Gewässer im Raum. Dem Vernehmen nach ist allerdings noch nicht zweifelsfrei erwiesen, ob wirklich Ex-Rennfahrer Lehto oder der getötete Begleiter zum Zeitpunkt des Unfalls am Steuer des Motorbootes saß.

"Es wird wegen einige Verstößte ermittelt. Nähere Angaben kann ich noch nicht machen", wird ein Polizeisprecher in der Zeitung "Ilta-Sanomat" zitiert.

In dem Blatt "HBL" schildert der Ermittler: "Wir können niemanden befragen, der noch unter starken Medikamenten steht. Die Ärzte sagen, er könne das Krankenhaus in einer Woche verlassen. Dann werden wir so schnell wie möglich ein Verhör durchführen." Lehto ist nach einer Operation auf dem Weg der Besserung.

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