Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gibt Mercedes die Schuld an Michael Schumachers Talfahrt. "Er hat in der Formel 1 eine schwierigere Situation vorgefunden, als er gedacht hätte. Die Frage ist nicht er, sondern das Auto. Würde Michael im Red Bull sitzen, wäre er sofort wieder der Alte", sagte der Brite im Interview der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

Ecclestone hält Fernando Alonso für den besten Piloten der Welt: "Die Weltmeisterschaft ist noch offen. Mein Favorit war Vettel, doch es gibt viele Konkurrenten. Webber ist gewachsen. Alonso ist vielleicht der beste Pilot, doch er braucht einen wettbewerbsfähigen Ferrari."

Wegen der Finanzkrise könnte die Zahl der Teams im kommenden Jahr schrumpfen, sagt Ecclestone: "Ich wäre froh, wenn im nächsten Jahr 22 statt 24 Autos am Start stehen würden. Es gibt eine lange Liste von Teams, die in der Formel 1 fahren wollen. Ob sie dazu allerdings die Fähigkeiten und Mittel haben, ist eine andere Geschichte."

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