Sein früherer Förderer Gerhard Berger sieht Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel als Formel-1-Weltmeister 2010.

Nach Meinung seines früheren Chefs bei Toro Rosso hat der 23-Jährige vor seinem Teamkollegen Mark Webber die besten Chancen auf den Titel, obwohl er nach 12 von 19 WM-Läufen mit zehn Punkten Rückstand auf den führenden Australier lediglich auf Platz drei der Gesamtwertung liegt.

"Mit Sebastian und Webber hat Red Bull eine tolle Fahrerpaarung. Beide können Rennen gewinnen und Weltmeister werden. Ich sehe Vettel im Vorteil, weil er konstanter fährt", sagte Berger der "Sport Bild".

Vettel hatte zuletzt in Budapest durch einen eigenen Fehler, als er beim Neustart nach einer Safety-Car-Phase zu viel Abstand ließ und dafür eine Durchfahrtstrafe kassierte, die Übernahme der WM-Führung verpasst.

"Die jetzigen Ereignisse sind eine Lernphase, die ihm guttut und noch stärker machen wird", sagte der frühere Formel-1-Pilot (210 Rennen, zehn Siege) und BMW-Motorsportdirektor Berger, unter dessen Führung Vettel 2008 in Monza bei Toro Rosso seinen ersten Sieg gefeiert hatte.

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