Vor dem Großen Preis von Belgien ist durchgesickert, dass der Automobilweltverband FIA seine Maßnahmen gegen mutmaßlich flexible Frontflügel ausweiten wird. Einem Bericht von "Autosport" zufolge wandte sich Rennleiter Charlie Whiting in der Sommerpause in einem Schreiben an die Teams und kündigte zusätzliche Tests an den Boliden an.

Red Bull und Ferrari werden verdächtigt, sich durch Frontflügel, die während der Fahrt aufgrund eines Flexibilitätseffekts näher am Boden liegen, einen unfairen Geschwindigkeitsvorteil zu verschaffen.

Vor dem Rennen in Spa am Wochenende wird nun offenbar die bereits mehrfach durchgeführte Untersuchung der Flügel selbst verschärft werden.

Beim darauf folgenden Rennen in Monza werden dann besonders die Unterböden im Fokus stehen. Eine Regelpräzisierung soll verhindern, dass die Unterbodenplatten eine Flexibilität bewirken: Künftig dürfen die Platten nur noch aus zwei Teilen bestehen, die nicht kürzer als je einen Meter sein dürfen. Offenbar nutzen hier einige Teams Platten aus mehreren Sektionen, die damit flexibel sind.

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