Verkehrsverstöße im normalen Straßenverkehr können Formel-1-Rennfahrer möglicherweise künftig auch ihre für die Königsklasse benötigte Superlizenz kosten.

Das World Motor Sport Council des Automobil-Weltverbandes FIA formulierte bei seiner Sitzung am Mittwoch in Paris eine Empfehlung an die Generalversammlung, den Internationalen Sporting Code abzuändern.

Nach diesem Vorschlag müssen Superlizenz-Inhaber zum einen auch im Besitz eines gültigen Führerscheins sein. Zum anderen soll die FIA Piloten bei schweren Vergehen im Straßenverkehr, die von einer nationalen Polzeibehörde festgestellt wurden, entweder verwarnt oder sogar mit dem vorübergehenden Entzug der Superlizenz bestraft werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Rennfahrer ihrer Vorbildfunktion nachkommen.

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