Ferrari muss in der Teamorder-Affäre der Formel 1 keine weiteren Sanktionen fürchten. Das sagte Angelo Sticchi Damiani, Chef des italienischen Motorsportverbandes CAI. Der World Motor Sport Council des Automobil-Weltverbandes FIA hatte den "Fall Ferrari" am Mittwoch in Paris verhandelt.

Damit bleibt es bei einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Dollar, die von den FIA-Rennkommissaren unmittelbar nach dem umstrittenen Ferrari-Doppelsieg beim Großen Preis von Deutschland am 25. Juli in Hockenheim verhängt worden war.

Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso aus Spanien hatte den Grand Prix vor seinem Teamkollegen Felipe Massa gewonnen. Der Brasilianer hatte Alonso im Rennen in Führung liegend demonstrativ überholen lassen. Möglicherweise hatte es zuvor eine entsprechende Anweisung des Teams gegeben, worauf Massa mit sichtbarer Verärgerung reagierte. Teamorder ist in der Formel 1 strikt verboten.

Alonso ist als zweimaliger Weltmeister die Nummer eins bei Ferrari, auch wenn der Rennstall das offiziell nie zugeben würde. Zudem liegt der Spanier in der WM-Wertung vor Massa. Am kommenden Sonntag findet das Ferrari-Heimspiel in Monza statt.

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