Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat einen neuen öffentlichen Vorstoß für eine Totalreform des WM-Wertungssystems unternommen.

Ecclestone hat sich erneut dafür ausgesprochen, das Punktesystem durch ein System nach dem Vorbild des olympischen Medaillenspiegels zu ersetzen: Wer die meisten Siege auf dem Konto hätte, würde Weltmeister ? bei Gleichstand entschiede die Anzahl der zweiten und dritten Plätze (und so weiter).

"Das Punktesystem hat absolut keinen Unterschied gemacht", wird Ecclestone auf "Autosport.com" zitiert: "Die Platzierungen wären mit dem alten System genau gleich, was komisch ist. Vielleicht wachen sie jetzt auf und denken über mein Goldmedaillensystem nach."

Eine Lücke in Ecclestones Argumentation: Auch nach dem Medaillensystem wäre die WM-Reigenfolge aktuell dieselbe.

Ecclestone meint aber: "Mark (Webber) hätte jetzt vier Goldmedaillen und die Verfolger drei. Die Weltmeisterschaft würde sich also wahrscheinlich erst im letzten Rennen entscheiden."

Ecclestones hatte schon Ende 2008 für das System geworben, die Idee scheiterte aber am Widerstand der Teams.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel