Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat wieder mal über seine politischen Ansichten geplaudert und ist dabei mit Vollgas aus der Spur geraten.

Der Brite, der in der kommenden Woche (28. Oktober) seinen 80. Geburtstag feiert, lobte in einem Interview der englischen Tageszeitung "The Guardian" Diktatoren und beleidigte obendrein noch die Olympischen Spiele.

"Das einzig Gute an Olympia ist die Eröffnungs- und die Schlussfeier. Das ist eine tolle Show. Ansonsten ist es völliger Quatsch", sagte Ecclestone. Dabei hat der Promoter im Moment eigentlich genug um die Ohren, denn die Formel-1-Premiere in Südkorea am Sonntag droht auf einer Großbaustelle stattzufinden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Ecclestone mit skandalösen Aussagen für Wirbel gesorgt. Damals sagte er der Times: "Hitler war jemand, der die Dinge geregelt bekam."

Nach einem Schrei der Empörung relativierte er später seine Äußerungen. Doch jetzt legte der Milliardär plötzlich nach.

"Ich bekomme wieder Probleme, wenn ich das sage, aber ich glaube nicht, dass Demokratie der richtige Weg ist, ein Land zu führen. Man braucht jemanden, der den Lichtschalter an- und ausknipst", sagte Ecclestone und nannte auch gleich ein Beispiel: "Saddam Hussein war jemand, der den Schalter ausgeknipst hat. Er hat aus dem Irak ein stabileres Land gemacht. Das ist doch bewiesen, oder?"

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