FIA-Chef Jean Todt ist nicht generell gegen eine Teamorder in der Formel 1, der von seinem früheren Rennstall Ferrari vollzogene Platztausch in Hockenheim sei aber eine zu große Provokation gewesen.

"Teamorder ist seit 2002 verboten. Allerdings frage ich mich, wie oft hat es sie seitdem auf einem 'weichen' Weg gegeben", sagte der Präsident des Automobil-Weltverbandes der italienischen Tageszeitung "La Stampa": "Der Unterschied zu der von Ferrari angewendeten war, dass diese alles anderes als 'weich' war. Es war eine Provokation gegen die Regeln."

Die Scuderia war dafür mit 100.000 Dollar Geldstrafe belegt worden.

Todt deutete an, dass die aktuelle Regel eher modifiziert als abgeschafft werden könnte.

"Es wird durch die Regeln kontrolliert werden. Die Formel 1 ist ein Teamsport und jedes Team wird für sein eigenes Verhalten verantwortlich sein. Lügen oder codierte Mitteilungen wie 'Spar Benzin' werden nicht toleriert", erklärte der Franzose.

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