Dany Bahar, Vorstand des Sportwagen-Herstellers Lotus, hält die Produktion eigener Motoren für das eigene Formel-1-Team in der Zukunft durchaus für möglich.

"Wir haben Pläne in Arbeit, um für die Zukunft über eine eigene Motoren-Familie für unsere Straßenmodelle nachzudenken. Die Tatsache, dass wir einen eigenen Motor für die Indycar-Serie 2012 angekündigt haben, zeigt, dass wir stark daran interessiert sind, ein Motorenhersteller mit eigener Marke zu werden", erklärte Bahar am Mittwoch in London.

Die Lotus-Gruppe schickt in der Königsklasse nach der Vereinbarung mit Renault künftig zwei Teams ins Rennen. Beide Rennställe werden mit Renault-Motoren ausgestattet. Der französische Automobilkonzern hatte seine Aktien an die Lotus Group verkauft und konzentriert sich künftig auf seine Rolle als Motorenlieferant.

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