Die Idee von Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone, mit künstlichem Regen die Rennen spannender zu machen, stößt auch auf positive Reaktionen.

Tavo Hellmund, Promoter des an 2012 stattfindenden US-Grand-Prix in Austin, bezeichnet Ecclestones Idee als "brilliant" und würde auf der Rennstrecke, die sich noch im Bau befindet, sogar eigens eine Bewässerungsanlage einbauen.

"Gerade im Regen setzen sich doch immer die größten Talente durch", sagte Hellmund zu "Statesman". "Die kleinen Teams sollten auch darüber jubeln, denn Regen ist der ultimative Gleichmacher, reduziert die Budgets und gibt Talenten mehr Möglichkeiten aufzuzeigen."

Einspruch für die Idee des künstlichen Regens gibt es jedoch von Ex-Formel-1-Fahrer Jos Verstappen.

Der Niederländer, zwischen 1994 und 2003 in der Formel 1 aktiv, bezeichnete die Idee von Ecclestone als "vollkommen lächerlich".

"Kein einziger Fahrer wartet auf Regen. Jeder möchte immer so schnell wie möglich Rennen fahren und so schnell wie möglich durch die Kurven fahren. Deshalb gehe ich davon aus, dass diese Idee bei den Teams auf wenig Gegenliebe stoßen wird", so der ehemalige Benetton Kollege von Michael Schumacher in niederländischen "Telegraaf".

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