Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat den Automobil-Weltverband FIA und dessen Präsidenten Jean Todt in scharfen Worten attackiert. "Die FIA ist ein Witz", sagte der 80-jährige Brite dem "Daily Express".

Todt, ehemaliger Teamchef bei Ferrari, sei ein "Max für Arme", so Ecclestone in Anspielung auf Max Mosley, den Vorgänger des Franzosen. Todt hatte im Oktober 2009 die Geschäfte von Mosley, einem engen Freund Ecclestones, übernommen.

"Er ist viel um die Welt gereist und hat die Dinge getan, die Max nicht oft getan hat: Babys geküsst und Hände geschüttelt", ließ Ecclestone kein gutes Haar an Todt: "Das ist vielleicht gut für die FIA, aber wir in der Formel 1 brauchen das nicht." Todt habe "keinen besonders positiven Effekt auf die Formel 1" genommen, so Ecclestone.

Nach Meinung des exzentrischen Briten sollten künftig die Teams und die Organisatoren die Regeln für die Königsklasse alleine vorgeben. Im Speziellen sind Ecclestone die Wiedereinführung des Energie-Rückgewinnungssystems KERS sowie das neue Motorenformat ab 2013 ein Dorn im Auge.

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