Kurios aber wahr: Der frühere Formel-1-Teamchef Flavio Briatore rät dem Ferrari-Rennstall nach dem ersten Grand Prix der Saison, das Jahr abzuhaken und sich auf die Entwicklung für 2012 zu konzentrieren.

"Es mag absurd klingen, aber ich bin der Meinung, dass Ferrari sich ab sofort auf das Auto für 2012 konzentrieren sollte", so der einstige Benetton- und Renault-Manager.

Briatores Begründung: "Natürlich hat Ferrari die Ressourcen und Fähigkeiten, die man braucht (um sich zu verbessern, d. Red), aber eine halbe Sekunde Rückstand auf Red Bull sind eine Ewigkeit."

Das italienische Traditionsteam, so spekulierte der ehemalige Formel-1-Playboy, werde zu lange benötigen, um seinen Rückstand auf die Spitzenteams wettzumachen. Mindestens zwei Monate veranschlagte er dafür.

Dennoch: "Wenn Red Bull die Form hält, dann wird Vettel weiterhin so dominieren. Auch der Vorsprung auf Webber wird so bleiben", orakelte Briatore.

Auch Michael Schumachers Rückkehr in die Formel 1 beurteilt der 60-Jährige weiterhin sehr skeptisch. "Ein 40-Jähriger kann nicht die gleiche Leistung bringen, wie ein 20-Jähriger", meinte Briatore: "Michael ist doch halb im Ruhestand. Er ist gerade dabei, seiner großartigen Karriere ein übles Ende zu setzen."

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