Sebastian Vettel hat einen Fahrerstreik infolge der vielen Regeländerungen nicht ausgeschlossen.

"Wenn sich eine gefährliche Zuspitzung der Lage ergeben würde, glaube ich, dass wir die Kraft haben, unsere Position durchzusetzen", sagte der Red-Bull-Pilot aus Heppenheim in einem Interview der "Welt am Sonntag". "Es gäbe viele Möglichkeiten sogar bis zu dem Punkt, dass wir nicht fahren, wenn eine bedrohliche Situation nicht entschärft oder verändert werden würde." Die Aussagen des 23 Jahre alten Rennfahrers beziehen sich auf die vielen Knöpfe am Lenkrad, die während des Rennens zusätzliche Funktionen aktivieren können.

"Im Zweifelsfall" würden die Fahrer den "Mund aufmachen" und mit dem Internationalen Automobilverband FIA "vernünftig über eine Lösung reden, ehe es zu so etwas wie einem Streik kommt", signalisierte der souveräne Sieger von Melbourne eine Woche vor dem zweiten Saison-Grand-Prix in Malaysia jedoch Kompromissbereitschaft.

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