Mercedes-Pilot Nico Rosberg hat seine Enttäuschung nach der Tank-Panne beim Großen Preis von China offenbar verdaut.

"Ich war natürlich enttäuscht, weil ich so nah an einem guten Podiumsplatz war und ein Viertel der Renndistanz geführt hatte", sagt Rosberg.

Keinem im Team könne man einen Vorwurf machen, dass man knapp mit dem Benzin gewesen sei. Vielmehr müsse man darüber froh sein, einen Schritt nach vorne gemacht zu haben.

Rosberg musste Sprit sparen und mehrere Rivalen passieren lassen. Trotz des beachtlichen fünften Rangs und seinen ersten zehn Punkten der laufenden Formel-1-Saison hatte er im Anschluss an das Rennen zunächst verärgert reagiert.

Mit ein paar Tagen Abstand erklärte der Silberpfeil-Pilot: "Wir wollen weiter vorankommen und dafür arbeiten wir alle extrem hart und ich fühle mich wohl dabei und höchst motiviert."

Im Anschluss an den dritten WM-Lauf verlängerte Rosberg seinen China-Aufenthalt um zwei Tage um der Schanghai-Motorshow einen Besuch abzustatten.

Über Ostern will der 25-Jährige gemeinsam mit seiner Freundin und seiner Familie relaxen und seinen Akku wieder aufladen. "Am Ostersonntag laufe ich noch mit einigen Freunden den Triathlon an der Promenade von Nizza. Da freue ich mich sehr darauf", sagt Rosberg.

Nach diesen Kurzferien steht ein Besuch in der Teamzentrale in Brackley auf dem Programm. Dort werde man einen professionellen Rückblick auf die ersten drei Rennen werfen und sich auf die kommenden Läufe vorbereiten. Der nächste WM-Lauf findet am 8. Mai in Istanbul statt.

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