Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat sich gegen die für 2013 geplante Einführung von Vierzylinder-Motoren gewehrt.

"Er wird einen fürchterlichen Sound haben und nicht das repräsentieren, was die Fans wollen, nämlich einen Motor, der wie ein Formel-1-Motor klingt. Ich wehre mich dagegen, weil es die Attraktivität der Formel 1 beschädigen, im schlimmsten Fall sogar umbringen könnte", sagte der Engländer in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt".

Zudem stritt der 80-Jährige in dem Interview Gerüchte ab, dass die Eignerfirma der Formel 1, CVC Capital Partners, zum Verkauf stünde. "Das ist blanker Unsinn. Die Geschäfte in der Formel 1 laufen auf Hochtouren. Wir haben so spannende Rennen wie lange nicht mehr. Wir haben nicht die Absicht, die Formel 1 zu verkaufen", sagte Ecclestone, der sich um das operative Geschäft der Firma kümmert.

Zuletzt waren Gerüchte aufgekommen, dass Medienmogul Rupert Murdoch mit dem mexikanischen Milliardär Carlos Slim und einem großen, in der Formel 1 aktiven Autokonzern die Kontrolle über die Königsklasse übernehmen wolle.

"Grundsätzlich ist es so, dass CVC bei einem sehr hohen Gebot mit einem Interessenten einen Kaffee trinken würde. Aber im konkreten Fall hat so etwas nicht stattgefunden", betonte Ecclestone.

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