Die Firmengruppe "News Corp" des Medienmoguls Rupert Murdoch hat offiziell ihr Interesse bestätigt, die Formel 1 gemeinsam mit einem dem Fiat-Konzern nahe stehenden Investment-Unternehmen zu übernehmen.

Laut einem Bericht von "autosport.com" sind laut "News Corp" und der Firma "Exor" die Verhandlungen über eine Übernahme bereits im Gange.

Man sei in Gesprächen mit Anteilshaltern, habe aber noch keinen Kontakt zum derzeitigen Rechtehalter, dem Investment-Unternehmen CVC, oder Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone aufgenommen, hieß es in dem Bericht. Es sei auch gar nicht zwingend sicher, dass mit den beiden Beteiligten überhaupt verhandelt werde.

Pikant ist die Tatsache, dass "Exor" von John Elkann geführt wird, der zugleich CEO (Geschäftsführer, d. Red.) bei Fiat ist, der Mutter von Ferrari. Zudem wird "Exor" von der Agnelli-Familie geführt, die äußerst eng mit Fiat verbunden ist.

"News Corp" und "Exor" reagierten mit ihrem Statement auf Aussagen Ecclestones, der die Chancen einer Formel-1-Übernahme als "nahe null" und "Unfug" bezeichnet hatte.

Die Reaktion auf das Kaufvorhaben folgte umgehend. Formel-1-Eigentümer CVC bestätigte zwar eine "freundliche" Anfrage der Murdoch-Seite, die kürzlich eingegangen und zudem in einem "vorläufigen Stadium" sei. Die Formel 1 sei aber "derzeit nicht zu verkaufen".

Weiter hieß es in der Erklärung: "CVC erkennt die Qualität Exors und der News Corporation als potenzielle Investoren an. Doch jedes Investment in die Formel 1 erfordert die Zustimmung von CVC und muss nachweisen, dass es im Interesse des Sports und seiner Eigentürmer als Ganzes ist."

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