Der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley ist mit seiner Klage gegen die britische Regierung vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert. Am Dienstag wies das Gericht in Straßburg die Forderung des 71-Jährigen nach Einschränkung der Pressefreiheit zurück.

Der einst mächtigste Mann im Automobilsport hatte der britischen Regierung vorgeworfen, ihn nicht ausreichend vor der Veröffentlichung eines kompromittierenden Videos in der Boulevardpresse geschützt zu haben.

Mosleys Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Ausstrahlung des Videos war seinerzeit abgewiesen worden. Damit habe Großbritannien gegen das Grundrecht auf Schutz des Privatlebens verstoßen, führten seine Anwälte aus.

Mosley, der von 1993 bis Oktober 2009 an der Spitze des Welt-Automobilverbands FIA stand, hatte im Zuge der Affäre vor Zivilgerichten erfolgreich gegen mehrere Medienvertreter geklagt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel