Griechenland hat anscheinend grünes Licht für den Bau einer Formel-1-Strecke gegeben. Wie Offizielle am Mittwoch verkündeten, soll ein Grand-Prix-Kurs nahe der Hafenstadt Patras entstehen.

"Es hat viele Jahre gebraucht, um diesen Punkt zu erreichen", sagte Patras' früherer Bürgermeister Evangelos Floratos der griechischen Tageszeitung "Ta Nea".

Berichten zufolge wird die Bauzeit der Anlage, die geschätzte Kosten in Höhe von 94 Millionen verursachen wird, drei Jahre betragen. Bei der Finanzierung soll zumindest teilweise der marode griechische Staat mithelfen.

In den vergangenen Jahren war das Projekt in Griechenland immer wieder kontrovers diskutiert worden. Auf der geplanten Rennstrecke sollen neben Formel-1-Rennen auch Motorrad- und Kartsportveranstaltungen ausgetragen werden.

Kontakte zum renommierten deutschen Strecken-Architekten Hermann Tilke hat es derweil noch nicht gegeben. "Das ist mir neu. Mich hat diesbezüglich noch niemand kontaktiert. Darum kann ich dazu auch nichts sagen", sagte Tilke

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