Mit viel Prominenz ist an diesem Wochenende der Neubau der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke im österreichischen Spielberg eingeweiht worden.

Dank der Investitionen von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz entstand ein fast vollkommen neues Gelände rund um die traditionsreiche Strecke in der Steiermark, die in Red-Bull-Ring umbenannt wurde.

Neben Weltmeister Sebastian Vettel und dessen Teamkollege Mark Webber kam überraschend auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone zur Neueröffnung des Kurses.

Dies schürte Gerüchte, wonach die Strecke wieder in den Formel-1-Kalender aufgenommen werden würde. "Warum nicht?", sagte der 80-jährige Brite über ein mögliches Comeback des Kurses, der 2004 den moderneren Strecken weichen musste.

Auch Vettel hätte nichts gegen einen Grand Prix in Österreich einzuwenden. "Es wäre sehr schön hier wieder Rennen zu fahren", sagte der WM-Führende.

Mateschitz selbst hält eine Rückkehr für unrealistisch. "Spielberg konkurriert nicht mit architektonischen Statements der jüngsten Trends im Neuland des Motorsports", sagte der 66-Jährige.

Auch Österreichs Formel-1-Legende Niki Lauda gab sich skeptisch: "Es wäre verfrüht, von einer Formel-1-Rückkehr zu sprechen. Solche Dinge dauern."

Der erste Motorsport-Höhepunkt auf der neuen Strecke steigt am 5. Juni mit dem dritten DTM-Rennen der Saison.

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