Die Formel-1-Teams haben sich auf ein Reglement für die Saison 2013 geeinigt.

Demnach werden der Luftwiderstand und der Anpressdruck deutlich verringert, um die Königsklasse des Motorsports umweltfreundlicher zu gestalten.

In Kombination mit der Einführung der Vierzylinder-Turbomotoren soll dies zu einer Verringerung des Benzinverbrauchs um 35 Prozent führen.

Damit verfolgen die Rennställe mit Ausnahme von HRT, das nicht der Vereinigung der Formel-1-Teams (FOTA) angehört, im Wesentlichen dieselben Ziele wie der Weltverband FIA.

Konkret wurde beschlossen, die Frontflügelbreite von 185 auf 165 Zentimeter zu reduzieren und den Heckflügel ebenfalls zu beschneiden.

Außerdem sollen die Nasen der Fahrzeige tiefer gesetzt und diverse aerodynamische Entwicklungen wie Barge-Boards oder Frontflügel-Endplatten streng reglementiert werden.

Die intensiv diskutierte Umstellung von 13- auf 18-Zoll-Räder wurde indes auf frühestens 2014 verschoben.

Vom Ground-Effect-Comeback über den Unterboden, das die FIA favorisiert, haben sich die Teams hingegen verabschiedet.

"Für die Teams wäre das ein enormes Investment gewesen, noch dazu für etwas, was wir nicht verstehen", argumentiert Williams-Technikchef Sam Michael gegenüber der "BBC".

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