Im Streit um das Zwischengas-Verbot ist zwischen den Teams keine Einigung erzielt worden.

Ein Treffen zwischen den Teamchefs und den technischen Leitern am Sontagmorgen in Silverstone verlief ergebnislos.

Um den Konflikt zu bereinigen, hatte die FIA angeboten, das zum Silverstone-GP eingeführte Zwischengas-Verbot bereits zum Deutschland-GP auf dem Nürburgring wieder zurückzunehmen. Die Voraussetzung dafür sei allerdings, dass alle Teams dieser Option zustimmen.

Dazu kam es allerdings nicht.

"Autosport" berichtet, dass Ferrari und das mit Ferrari-Motoren ausgestattete Sauber-Team sich weigerten, zu den alten Bestimmungen zurückzukehren.

McLaren-Boss Martin Whitmarsh ist allerdings weiterhin der Meinung, dass es das Beste wäre, die alten Regeln wieder einzuführen.

"Für den Fall, dass wir nicht zu den Prä-Silverstone-Regulierungen zurückkehren, wird die ganze Saison von Paranoia und einem Gefühl der Benachteiligung überschattet sein", sagte der Teamchef:

"Vielleicht ist es für andere Teams härter als für uns, aber es hat dieses Team hart getroffen - ein Blick auf die Stoppuhr ist der Beweis. Ich hoffe, dass wir das hinbekommen."

Darüber hinaus kritisierte der Brite den Zeitpunkt der Regeländerungen: "Es ist nicht gut, die Regeln mitten in der Saison zu ändern. Dass Team, das vielleicht am härtesten an einer Lösung unter dieser bestimmten Regel gearbeitet hat, wird so klar benachteiligt."

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