Nach dem tagelangen Regelstreit gibt die Formel 1 beim nächsten Rennen in zwei Wochen auf dem Nürburgring wieder Zwischengas.

Nachdem sich die Rennställe in Silverstone letztlich doch noch darauf geeinigt hatten, das ursprünglich ab dem britischen Grand Prix geltende Verbot eines automatischen Zwischengases zur Anströmung des Diffusors im Heck mit Auspuffabgasen wieder aufzuheben, fehlt nur noch die offizielle Bestätigung des Automobil-Weltverbandes FIA.

Der hat in Silverstone sein Einverständnis für den Fall angekündigt, dass bei den Teams Einigkeit besteht.

Bis zu dieser Einstimmigkeit waren aber am Sonntag noch viele Gespräche nötig. Auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hatte sich eingeschaltet und ebenso wie Mercedes-Teamchef Ross Brawn ein Gespräch mit Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali gesucht.

Angeblich hatte sich Ferrari zusammen mit Motoren-Kunde Sauber lange gegen die Rücknahme des Verbots gesträubt.

Am Abend nach dem Sieg von Ferrari-Pilot Fernando Alonso hatte dann Domenicali das Einlenken der Italiener mehr oder weniger bestätigt. "Ich gehe davon aus, dass das jetzt geregelt ist", sagte Domenicali: "Ich bin zwar nicht mit allem einverstanden, aber im Gesamtinteresse des Sports musste jetzt was passieren."

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