Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat seinen zahlreicher werdenden Kritikern wieder einmal trotzig die Stirn gezeigt. Seinen Posten werde er freiwillig niemals räumen, versprach der 81-jährige Brite, dessen Rolle im Prozess gegen den früheren Banker Gerhard Gribkowsky vor dem Landgericht München von vielen Teams genauestens begutachtet wird.

"Ich bin hier und ich werde bleiben", sagte Ecclestone den "Gulf News" aus Abu Dhabi: "Ich werde arbeiten, bis ich sterbe. Der Tag an dem ich nicht mehr in mein Büro gehe, ist der Tag, an dem ich ins Grab gelegt werde. Und ich bin sicher, es ist für einige Menschen eine riesige Enttäuschung, dass dieser Tag noch lange auf sich warten lässt. Ich bin fit und putzmunter."

Seine Töchter Tamara und Petra, die durch eine immens teure Hochzeit für Aufsehen gesorgt hat, will Ecclestone nicht all zu sehr verwöhnen.

"Man muss immer hart an sich arbeiten. Ich habe das Geld, also warum sollte ich ihnen jetzt alles geben, wo sie diese Entwicklung genießen können", sagte er schmunzelnd: `Früher oder später erben sie es sowieso."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel