Bernie Ecclestone sieht wenig Chancen für die Einführung von drei Fahrzeugen pro Team.

Eine entsprechende Überlegung von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo würde vor allem bei den kleineren Rennställen nicht gut ankommen, befürchtet der Brite in einem Interview mit "autosport.com":

"Stellen Sie sich drei Ferrari, drei Red Bulls und drei McLarens vor. Das ist für andere Leute nicht so gut."

Ecclestone selbst hätte nach eigener Aussage nichts dagegen, "wenn wir ein paar Teams verlieren sollten, aus welchem Grund auch immer."

Di Montezemolo hatte angeregt, dass die reichen Teams ein drittes Fahrzeug für die Rennen bereitstellen sollten; entweder als drittes Werks-Auto oder als Kunden-Fahrzeug für kleinere Teams.

"Ein drittes Auto der etablierten Teams zu haben, wäre besser als eine Mannschaft, die nicht einmal GP2-Niveau hat", meinte der Italiener.

Bei McLaren steht man der Idee eher skeptisch gegenüber. "Wenn Ferrari, Red Bull, McLaren und Mercedes drei Autos einsetzen würden, wäre das meiner Ansicht nach schädlich für den Sport", sagte Teamchef Martin Whitmarsh. "Die Formel 1 lebt von der Vielfalt der Teams."

Stattdessen plädiert er dafür, den eingeschlagenen Weg der Kostenreduzierung entschlossen fortzuführen.

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