Dem Großen Preis der USA im kommenden Jahr droht die Absage.

Wie Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mitteilte, haben die Eigentümer der Strecke in Texas den Kontrakt über die Ausrichtung des Grand Prix noch nicht unterschrieben.

"Ihnen wurde ein Vertrag geschickt, aber sie haben die Deadline verstreichen lassen", erklärte der Brite und setzte der betreibenden Promotion-Agentur "Full Throttle Productions" ein Ultimatum.

"Wenn sie nicht unterschreiben, müssen wir irgendwann im Laufe des Dezembers absagen", meinte der 81-Jährige und erhöhte damit den Druck auf die Betreiber der Strecke, die sich noch im Bau befindet.

Erst im Mai hatten sich Ecclestone und die Agentur auf einen Deal für das Rennen geeinigt. Die dafür längst fällige Grand-Prix-Gebühr von 25 Millionen US-Dollar ist aber ebenfalls noch nicht überwiesen worden.

Im Dezember tagt der Motorsport-Weltrat der FIA. Das ist die letzte Gelegenheit, den Renn-Kalender problemlos abzusegnen.

Das Rennen auf dem Circuit of the Americas ist für den 17. Juni 2012 vorgesehen.

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