Ungeachtet der großen finanziellen Probleme will sich die griechische Regierung offenbar am Bau einer neuen Formel1-Strecke in der Nähe von Patras beteiligen.
Nach Informationen von "Bloomberg" wurde dafür ein Budget von 28,9 Millionen freigegeben.
Demnach stammt das Geld aus dem Etat des Entwicklungsministeriums, das mit der Rennstrecke den für die Wirtschaft so wichtigen Tourismus ankurbeln will.
Die veranschlagten Gesamtkosten des präsentierten Projekts belaufen sich auf 94,6 Millionen Euro.
Die Regierung hat mit der privaten Investmentfirma Racetrack Patras SA ein Abkommen geschlossen, demzufolge rund ein Drittel der Gesamtkosten vom Staat finanziert werden soll.
Ein Konglomerat aus privaten Investoren mit einer finanziell angeschlagenen Baufirma als Haupteigentümer muss jedoch in die Vorleistung treten.
Dass das Projekt bei der Bevölkerung auf Zustimmung stoßen wird, ist unwahrscheinlich.
Die meisten Griechen haben unter den Folgen des 11,88 Milliarden Euro schweren Sparpakets für das Jahr 2012 zu leiden. Dazu kommen weitere zwei Milliarden Euro an erhöhter Steuerlast.
