Die Proteste gegen den Formel 1 Grand-Prix in Bahrain halten weiter an.

Auch in der Nacht zum Freitag kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Oppositionellen und der Polizei.

Das Regime hat angekündigt notfalls zu "angemessene" Maßnahmen greifen zu wollen.

Am Freitag wurde außerdem ein TV-Team des britischen Senders ITV gezwungen, Bahrain zu verlassen. Die fünfköpfige Gruppe hatte am Vortag Demonstrationen gefilmt, wurde bei ihrer Arbeit unterbrochen und zweimal verhört. Nach der Drohung, sonst im Gefängnis zu landen, bereiteten die Journalisten ihre Ausreise vor.

Dennoch wollen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und Jean Todt, Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, an dem umstrittenen Rennen festhalten. In einem gemeinsamen Statement brachten sie ihre "Überzeugung zum Ausdruck, dass der Grand Prix von Bahrain dieses Wochenende wie geplant stattfinden sollte", nachdem der lokale Veranstalter und die Behörden "die Sicherheit für alle Beteiligten garantiert" habe.

Ecclestone und Todt "glauben fest daran, dass der Sport oftmals Gutes bewirken kann und die Austragung des Rennens dabei helfen wird, einige der Probleme, die in den Medien aufkamen, zu lösen".

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