Einheitslieferant Pirelli hat mit einem Kompromiss auf die anhaltende Kritik der Teams reagiert und ändert zum kommenden Rennen in Barcelona (12. Mai) zumindest die harte Reifenmischung.

Die Pneus werden dabei der Ausführung des vergangenen Jahres angepasst, die weicheren Mischungen bleiben unverändert. Das gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt.

"Wir haben das Verhalten unserer Reifen an den ersten vier Renn-Wochenenden der Saison geprüft. In Absprache mit allen Teams haben wir nun die Entscheidung getroffen, die harte Mischung zu verändern," sagte Pirellis Motorsport-Direktor Paul Hembery.

Ziel sei es, den Teams strategisch mehr Möglichkeiten zu eröffnen. Auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona, der die Reifen stark belastet, wird Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) und seinen Konkurrenten neben der neuen harten die mittelharte Mischung zur Verfügung gestellt.

Bei den anschließenden Grand Prix in Monaco (weich und superweich) und Montreal (mittelhart und superweich) kommen die neuen Reifen dagegen nicht zum Einsatz.

Seit Saisonbeginn hatten sich viele Piloten wie Vettel heftig vor allem über die weichen Reifenmischungen beschwert. Besonders Red Bull und Mercedes machten sich hinter den Kulissen dafür stark, dass Pirelli härtere Reifen anbietet.

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