Die frühere Formel-1-Testpilotin Maria de Villota leidet auch zehn Monate nach ihrem schwerem Unfall noch an den Folgen.

"Ich habe ständig schlimme Kopfschmerzen, vor allem wenn ich unter Druck stehe oder Stress habe. Die Ärzte sagen, das sei normal, weil das Gehirn noch immer abheilt", sagte die Spanierin, die am 3. Juli 2012 bei einem Unfall ihr rechtes Auge verloren hatte, der "Bild am Sonntag".

Auch Geruchs- und Geschmackssinn seien stark eingeschränkt.

Als Beleg für die These, dass die Königsklasse zu hart für Frauen sei, diene ihr Fall nicht, darauf legte de Villota Wert.

"Mein Unfall wäre jedem Fahrer in der aktuellen Formel 1 passiert. Egal ob Mann oder Frau", sagte die 33-Jährige, die im Rahmen des Großen Preises von Spanien in Barcelona erstmals wieder eine Formel-1-Rennstrecke besuchte.

Trotz der schweren Folgen ihres Unfalls bereue sie ihr Formel-1-Engagement nicht. "Ich habe mein ganzes Leben auf den Tag hingearbeitet, in einem Formel-1-Auto zu sitzen. Und ich habe es geschafft, das will ich auf keinen Fall vergessen", sagte die Tochter des früheren Formel-1-Piloten Emilio de Villota.

Bei ihrer ersten Testfahrt für das Marussia-Team war sie auf dem Flugfeld im englischen Duxford in einen Team-LKW geprallt. Es folgten zahlreiche Operationen, die Ärzte machten mehr als 140 Stiche in ihrem Gesicht.

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