Die italienische Unternehmen Pirelli wird wohl auch in der kommenden Saison die Formel-1-Teams mit Einheistreifen ausstatten.

Pirelli-Sportchef Paul Hembery sagte am Rande des Grand Prix von Italien, man habe sich mit Chefpromoter Bernie Ecclestone eine entsprechende Einigung erzielt.

"Wir haben einen Vertrag mit allen Teams und mit dem Promoter." Die Laufzeit des neuen Kontraktes soll fünf Jahre betragen.

Auch Jean Todt, Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, steht einem weiteren Engagement der Italiener nicht mehr im Wege.

"Wenn alle zufrieden sind, dann brauchen wir auch keine neue Ausschreibung", sagte der Franzose, der sich hinter den Kulissen zuletzt für den französischen Hersteller Michelin stark gemacht haben soll.

"Wenn Einigkeit herrscht und ich dennoch eine Ausschreibung veranlasse, was sagen dann alle? Die sagen: Er ist gegen Pirelli und will Michelin hereindrücken. Michelin hat Interesse, aber wir werden das tun, was dem Konsens aller entsprricht."

Wegen zahlreicher Probleme während der laufenden Saison mit den Einheitspneus und mehreren Reifenplatzern war über einen Ausstieg von Pirelli aus der Formel 1 spekuliert worden.

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