Formel-1-Legende Niki Lauda hat sich 37 Jahre nach seinem spektakulären Unfall auf dem Nürburgring einen Scherz mit einer TV-Reporterin aus den USA erlaubt.

Die Journalistin bat den 64 Jahre alten Österreicher im Rahmen der Promotion für den Film "Rush" zum Gespräch an der Unfallstelle und wurde von Lauda dann ordentlich veräppelt.

"Na ja, das war eine von diesen amerikanischen Morningshows, die kamen zum Nürburgring, und so eine Frau, groß, blond, alles dran, wollte mich an der Unfallstelle interviewen", sagte der dreimalige Weltmeister in einem Interview mit dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung", "die hatten sich alle gesagt: Ui, der wird sicher weinen, das wird ein ganz großer emotionaler Moment! Ich hab mir aber vom Hotelbuffet ein Kipferl (s-förmiger Keks, Anm. d. Red.) mitgenommen und das vorher ins Gras gelegt. Die fängt an: 'Mister Lauda, how is it to be here ...' Sag ich: 'Just a moment!' und geh ein paar Schritte ins Gras. Fragt sie: 'What are you doing?' Sag ich: 'Oh look, here's my ear!' Die war fertig. Die hat die Fassung verloren. Die mussten alles noch mal drehen."

In dem Film "Rush" wird die legendäre Rivalität zwischen Lauda und dem 1993 verstorbenen James Hunt thematisiert. Laudas Unfall auf dem Nürburgring 1976, bei dem er nur knapp dem Tod entging, ist zentraler Bestandteil des Films.

Lauda geht locker mit dem Ereignis um, bezeichnete den Horror-Crash einmal sogar als "Barbecue".

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