Die Formel-1-Rennställe rechnen aufgrund der großen Reformen in der Saison 2014 mit dem teuersten Jahr der Geschichte und fürchten die anstehende Kostenexplosion.

"Die Ausgaben werden im nächsten Jahr am höchsten sein - da läuft etwas fundamental falsch", sagte Tony Fernandes, Teamchef des Caterham-Rennstalls.

Und weiter: "Ich glaube, dass die Teams Chancen ausgelassen haben, um die Kosten deutlich zu senken."

2014 kehren nicht nur die Turbomotoren in die Königsklasse zurück, auch die Aerodynamik wird grundlegend verändert.

Was die finanzstarken Branchenführer Red Bull, Mercedes, Ferrari und McLaren weniger stört, stellt vor allem die chronisch klammen Teams vor große Probleme.

Alleine die Kosten für die Entwicklung der neuen Motoren sollen bei etwa 20 Millionen Euro liegen - für viele ist das zusätzlich nur schwer zu stemmen.

"Das Antriebspaket wird nächstes Jahr doppelt so teuer, dabei reden immer alle davon, dass die Kosten gesenkt werden sollen", sagte Teamchef Franz Tost von Toro Rosso, dem zweiten Team von Red Bull.

Dabei gibt es durchaus Ideen, wie man die enorm hohen Ausgaben in den kommenden Jahren senken könnte.

Deswegen sprach sich Tost für eine komplette Abschaffung der Testfahrten aus.

"Die Teams sind so dumm und wollen Tests während der Saison, das ist eine totale Geldverschwendung. Sie schmeißen das Geld zum Fenster raus", sagte Tost.

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