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Copyright: Twitter / Mark Webber © getty

Mark Webber hat mit einer gehörigen Portion Wut, aber auch mit einer Prise Ironie auf seine Strafe nach der Singapurer "Taxifahrt" auf dem Ferrari von Fernando Alonso reagiert.

"Die Strafe ist lächerlich. Ein großartiger Moment, und die Fans haben es geliebt", twitterte der australische Red-Bull-Pilot.

Gleichzeitig veröffentlichte er ein altes Foto von Ex-Fahrer Derek Warwick, der auf dem Auto von Gerhard Berger über eine Rennstrecke kutschiert wird.

Ausgerechnet Warwick, der beim Großen Preis von Singapur als Rennkommissar mitverantwortlich für die Bestrafung von Webber war und diese anschließend vehement verteidigt hatte.

"Die Sicherheit wird mit Füßen getreten", hatte Warwick dem "Daily Telegraph" gesagt. Webbers Kommentar: "Sieht so aus, als ob sogar einer der Stewards es schon gemacht hat..."

Unterstützung erhielt Webber von McLaren-Pilot Jenson Button, der einen "Akt der Sportlichkeit" nicht bestraft sehen möchte.

Allerdings musste auch Button zugeben, dass das Anhalten von Alonso "in einer nicht einsehbaren Kurve nicht besonders clever war".

Lewis Hamilton war zuvor deutlicher geworden.

"Ich war total schockiert", sagte der Mercedes-Fahrer, der wie sein Markenkollege Nico Rosberg hart ausweichen musste: "Ich fuhr nach rechts. Wenn Mark aber da über die Strecke gegangen wäre, dann hätte ich ihn überfahren."

Webber und Alonso waren von den Stewards des Automobil-Weltverbandes FIA wegen einer vermeintlich gefährlichen Aktion verwarnt worden.

Da es bereits Webbers dritte Verwarnung in dieser Saison war, wird er beim Rennen in Südkorea (6. Oktober) in der Startaufstellung automatisch zehn Plätze weiter hinten eingeordnet.

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